Herzlich willkommen bei der 
Selbsthilfegruppe 

"Zuversicht"


Verwaiste Eltern Heidenheim – 
Das Schicksal als tragbar begreifen

Du möchtest Dich mit Menschen austauschen, 
die Dich verstehen können? 
Die Deinen Schmerz nachvollziehen können? 
Den täglichen Kampf kennen?
Dann bist Du bei uns genau richtig!

Wann und Wo?

Wir treffen uns freitags 14-tägig um 19 Uhr.
Entweder im Haus der Familie in Heidenheim oder im Sommer auch gerne
im Brenzpark, im Biergarten oder wir treffen uns in einer Pizzeria.
Bitte um Anmeldung unter [email protected]

An wen richtet sich unsere Selbsthilfegruppe?

An alle Mütter und Väter, die ein Kind verloren haben, und die sich gerne mit anderen Betroffenen austauschen möchten. Unabhängig der Konfession oder der Herkunft.

Wer wir sind

Momentan sind wir eine Gruppe von 8 betroffenen Vätern und Müttern. Wir freuen uns über jeden, der den Weg zu uns findet und eine Möglichkeit des Austauschs und Trost sucht.

Warum treffen wir uns?

Selbst ein stabiles soziales Umfeld kann oft nicht abfangen, was der Tod eines Kindes mit einer Mutter oder einem Vater macht. 

 Mit aller Mühe und Verständnis kann jemand, der nicht betroffen ist, einfach niemals nachvollziehen, wie es wirklich ist.
 

Trauer braucht Zeit.

Zeit, zu begreifen und zu verstehen. Zeit, die Konsequenzen des Verlustes zu erfassen. Zeit, sich zurückzuziehen. Zeit für Klagen und Sehnsucht. 
Zeit für die Frage nach dem Warum. Zeit für Gespräche über das Verlorene.

Trauer braucht Raum.

Raum für Gespräche. Raum für Verzweiflung. Raum für Fragen. Raum für Einsamkeit. Raum für Tränen. Raum für Erinnerung. Raum für  Begegnung mit anderen Betroffenen. Raum für Gemeinsamkeit. 


Trauer braucht Erlaubnis.

Trauer will gelebt und nicht verdrängt werden. Trauer will gehört, gesehen und gestaltet werden.
Trauer braucht vor allen Dingen Erlaubnis, Zeit, Ausdruck, Vertrauen und Gemeinschaft.
Trauer ist keine Krankheit, nicht gelebte Trauer kann hingegen auf Dauer sehr krank machen. 


Unsere Intention

Wir sind nicht allein!

Es gibt Menschen, die uns verstehen, weil sie nachfühlen können, was uns bewegt. Geteiltes Leid ist wirklich halbes Leid. Vertrauen und Halt wachsen im Gespräch mit anderen Betroffenen. 

 … aber ganz bewusst auch wieder die Freude und das Lachen ins Leben zu holen. 
Wir kämpfen täglich damit, den Lebensmut nicht zu verlieren.